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In Ländern wie z. B. Spanien gehört es zum guten Ton, seine Kinder in einer privaten Schule akademisch ausbilden zu lassen, wenn man es sich leisten kann. Das hat zum einen mit dem guten Ruf dieser Institutionen dort zu tun und zum anderen damit, dass die öffentlichen Schulen eben nicht über einen solchen verfügen. Und die Lage wird zunehmend schlimmer dort, ausgelöst durch die finanzielle Krise. Wer nun denkt, das ist ja alles ganz weit weg, der irrt. Hier bei uns in Deutschland sind ebenfalls ungute Tendenzen zu erkennen, was das öffentliche Schulsystem anbelangt, und das, obwohl Deutschland sich so verkauft, als müsste es gar nicht so dolle sparen. Aber die Politik tut es trotzdem und zwar dort, wo sie es tunlichst unterlassen sollte zu sparen, nämlich daran, mehr Lehrer einzustellen. Ganz zu schweigen von den viel zu schlecht bezahlten Erzieherinnen und Erzieher in den Kindergärten; dort, wo die Saat für das gute Gedeihen unserer Kinder gelegt wird. Aber was kann man tun? Man könnte z. B. darüber nachdenken, seine Kinder in privaten Internatsgymnasien unterzubringen. Internate haben aber irgendwie einen schlechten Ruf hier bei uns – „Man gibt seine Kinder doch nicht einfach so weg“. Dabei ist die Philosophie dieser zum Teil durch gemeinnützige Stiftungen getragenen Einrichtungen mitunter wirklich klasse und der reformpädagogische Kerngedanke der Gründerväter, die Stärkung und Förderung von Jugendlichen zu verantwortungsbewussten Bürgern im Sinne einer ganzheitlichen Bildung, hat bis heute Gültigkeit. Ausserdem bietet ein Internat auch externen Schülern, also denjenigen, die nicht auch im Internat wohnen, eine hervorragende Möglichkeit, eine kompetente schulische Ausbildung zu erhalten und die Kosten dafür sind deutlich geringer, als für eine dauerhafte Unterbringung im Internat.

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