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Zum Glück leben wir in einem Land, wo es grundsätzlich möglich und bezahlbar ist, sich gesund und vollwertig zu ernähren. Dazu gehört vielleicht auch ein Stück Fleisch die Woche, aber sicher nicht jeden Tag ein großes Stück Fleisch. Schon gar nicht, wenn man immer wieder schaurige Nachrichten darüber erhalten kann, wo gezeigt wird, mit welchen Mitteln diese riesigen Mengen an Fleisch in möglichst gleichbleibender Qualität erreicht werden. Die Tiere werden gemästet, gedopt, gen-manipuliert und mit Hormonen vollgestopft, damit sie möglichst schnell und möglichst gleichmäßig wachsen. Da wird einem Angst und Bange und man wundert sich nicht mehr wirklich darüber, dass die Mädchen schon so früh reif sind und die Jungen so früh Haare im Gesicht haben.
Glücklicherweise hat sich die Bio-Kultur mittlerweile so weit etabliert, dass sie in vielen Fällen auch für die ärmeren unter uns bezahlbar geworden ist. Ich denke, wir sollten uns alle ein wenig zurückerinnern, wie es noch vor gar nicht allzu langer Zeit war, als wir noch gegessen haben, weil wir Hunger hatten; In einer Zeit, wo das primäre Ziel der Lebensmittelindustrie noch war, alle Menschen satt zu bekommen. Heute werden die Firmen immer größer und die Menschen in den Führungsgremien immer gieriger. Gewinne müssen jedes Jahr wie verrückt steigen, damit die Aktionäre zufrieden sind. Wie es den Konsumenten dabei ergeht, ist doch völlig egal, Hauptsache der Absatz stimmt. Dabei erscheint es oft völlig egal, ob dieser Wachstum nachhaltig und gesund ist. Und die Gesundheit der Menschen kommt eh, zumindest kann man diesen Eindruck gewinnen, erst an nachrangiger Stelle. Hoffentlich ändert sich dies bald wieder. Dies ist zumindest eine meiner Hoffnungen für die nächsten, neuen Jahre.

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