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Diesen Begriff haben schon einige vor ihr benutzt; nicht immer aber mit gutem Hintergrund bzw. Absichten. Bei Arianna Huffington scheint diesbezüglich alles in Ordnung zu sein. Bei ihr wird die neue Welt, ihr neuer Zeitgeist, von Frauen kreiert. Sie sagt, die Welt, die die Männer hauptsächlich geprägt haben, tut keinem von uns wirklich gut. (Wobei wir ja wissen, dass hinter jedem starken Mann auch eine vielleicht noch stärkere Frau steckt..) Huffington ist der Meinung, dass diese neue, von Frauen geführte Welt, allen Beteiligten zu Gute käme. Mit ihrer Online Seite, der Huffington Post, ist sie jedenfalls sehr erfolgreich. Dort bekommt jeder, der wirklich etwas zu sagen hat, die Möglichkeit und eine große Platform dazu. Sehr viele Menschen finden das toll. Nur die hauptberuflichen Journalisten sind nicht besonders glücklich darüber, weil ihnen durch immer mehr unbezahlte Bloggerei – so gut sie auch sein mag – immer mehr das Wasser abgedreht wird. Es fällt immer schwerer, den richtig guten Journalismus im Meer der Posts herauszufiltern. Masse ist trumpf. Dies ist m. E. ganz leicht schon einmal daran zu erkennen, wie viele Schreibfehler sich heute in den schnellstmöglich dahin geschriebenen – denn Zeit ist Geld – Artikeln befinden. Dies ist eine erschreckende Entwicklung. Der Trend zu immer mehr oberflächlichen Informationen als Ersatz für wenige, inhaltlich bis zu Ende recherchierten Artikeln. Auf der anderen Seite hatten noch nie vorher mehr Menschen die Möglichkeit, sich öffentlich mit eigenen Posts (und somit ihrer hoffentlich eigenen Meinung) an der Gestaltung der Welt zu beteiligen.

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